HERZLICH WILLKOMMEN

Heilsame Impulse setzen - Menschen zur Sprache bringen 

Sprache verbindet uns Menschen miteinander. Sie ist ein grundlegendes Mittel zur Kommunikation. Sie hilft uns, am Leben teilzuhaben, indem wir uns ausdrücken, in Kontakt mit Anderen gehen, uns austauschen und uns zeigen, wie wir sind.

                        Sprich, damit ich dich sehe (Sokrates).

In Phasen der eingeschränkten Kommunikation begleite ich in der Logopädie Menschen in einem breiten Altersspektrum - von Säuglingen, über Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Berufstätige und SeniorInnen bis hin zum hohen Lebensalter.

Geleitet bin ich von meinem Grundverständnis, Menschen im Therapieprozess Möglichkeiten zu eröffnen. In der Logopädischen Therapie setze ich Impulse zur Heilung, damit die Teilhabe am Leben auf gesunde und erfüllende Weise gelingen kann.


unsere praxis

PRIVATPRAXIS

für Logopädie Cornelia Sajidman

In angenehmer und ruhiger Atmosphäre biete ich in meiner Praxis eine besondere und differenzierte Qualität der Logopädischen Therapie an.
In der Privatpraxis umfasst die Therapiedauer in der Regel 45 Minuten. Mit Vor­- und Nachbereitungszeit der Therapie umfasst die Behandlung insgesamt 60 Minu­ten. Therapien werden nach Möglichkeit regelmäßig ein- bis zweimal wöchentlich durchgeführt. In akuten Phasen ist eine erhöhte Therapiefrequenz nach Absprache möglich.

Am Anfang jeder Therapie stehen eine ausführliche Logopädische Anamnese und differenzierte Diagnostik. Für die Diagnostik stehen vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung - sowohl standardisierte Tests wie auch die gezielte Beobachtung im freien Spiel und Gespräch.

Bei Kindern werden Spiel-, Sozial- und Kommunikationsverhalten mit einbezogen, bei Erwachsenen der soziale Lebensalltag, Beruf und Biographie. Durch die ausführliche und differenzierte Beratung werden Eltern und Angehörige (z.B. bei neurologisch erkrankten Patienten) im Alltag unterstützt und entlastet. 

Behandlungs- und Angebotsspektrum 

  • Diagnostik 
  • Beratung 
  • Therapie 
  • Hausbesuche bei Bedarf 
  • Begleitung und Therapie von Patienten in der Palliativ-Versorgung 

Im Vorfeld der Therapie 

Die Therapie erfolgt auf ärztliche Verordnung. Auch Heilpraktiker können bei privat Versicherten Verordnungen für Logopädie ausstellen.
Die Termine für die Logopädische Therapie erfolgen nach telefonischer oder persönlicher Vereinbarung.
Im Rahmen der Privatpraxis können sowohl privat Versicherte wie auch Selbstzahler Logopädische Therapie, Beratung und Diagnostik wahrnehmen. 

Therapieansatz 

Die Therapie erfolgt ressourcenorientiert.

Kinder werden in ihren Kompetenzen gestärkt und in den zu fördernden Entwicklungsbereichen individuell und ganz­heitlich therapiert. Vom einzelnen Entwicklungsstand ausgehend, erfährt das Kind eine schrittweise Kompetenzentwicklung in den zu fördernden Bereichen Sprache, Lautentwicklung, Sprechen, Kommunikation und Resilienz. Kinder brauchen für ihre Sprachentwick­lung Neugier und Interesse für die Welt des Redens. Gleichzeitig erfahren Kinder, dass Reden und Kommunizieren Freude bereiten und nicht auf Druck erfolgen. Reden bedeutet, dass das Kind zu sich selbst stehen kann - eigene Gedanken äußern, mit Selbstbewusstsein durchs Leben gehen und erfahren, dass die Bezugspersonen mit ehrlichem Interesse und respektvoll zuhören. Reden bedeutet Mut haben, Kontakt zu anderen herzustellen. Kontakt knüpfen ist nicht immer leicht - das kennen wir alle. In der Logopädischen Therapie eröffne ich den Kindern neue Möglichkeiten. Ihre Potentiale können sich entwickeln und werden gestärkt. Die Erzählfähigkeit wird vielfältiger, die Sprache selbstbewusst.

Erwachsene und Berufssprecher erfahren durch den strukturierten Therapieaufbau gezielte Unter­stützung in ihrer Stimmfunktion, in der Atmung, beim Sprechablauf, in Körperhaltung und Ausdruck und in der Sprache.

Die Dysphagie-Therapie bei Schluckstörungen (z.B. nach Tumor-OP, bei M. Parkinson, MS, nach Schlaganfall, bei Demenz, bei Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung) bildet einen besonderen und äußerst effektiven Therapieansatz mit Praxisschwerpunkt auch in diesem Bereich. Die Therapie erfolgt auf der Grundlage von BOBATH, F.O.T.T. und Manueller Schlucktherapie.

Schwer erkrankte Patienten und deren Angehörige werden in der Palliativ-Phase begleitet und logopädisch versorgt. 

Therapie und Vernetzung im Lebensalltag 

Auf Wunsch der Eltern ist ein interdisziplinärer Austausch mit Kindergarten, Schule und mit parallel behandelnden Therapeuten möglich und auch empfehlenswert. Aufgrund meiner Erfahrungswerte profitieren durch einen guten Austausch vor allem die Kinder sehr effektiv. Sie erfahren Sicherheit und eine rote Linie in ihrer Förderung. 

Angehörige von neurologisch erkrankten Patienten erhalten Aufklärung, Unterstützung und Entlastung in Alltagshandlungen. Pflegende Angehörige und professionelles Pflegepersonal werden im Bereich der Essensbegleitung (bei Patienten mit Schluckstörungen) und Kommunikationstechniken (z.B. bei Demenz oder nach Schlaganfall) angeleitet.

Patienten mit eingeschränkter Stimmfunktion werden durch die erarbeitete verbesserte Stimmgebung lernen, flexibel und selbstbewusst in Dialog-, Konflikt- und Vortragssituationen agieren zu können. Sicheres, klares Auftreten wird erarbeitet und zusammen mit den erlernten Techniken in der Stimm- und Atemtherapie vernetzt.

Patienten mit organisch bedingter Stimmstörung (z.B. bei Stimmbandlähmung oder nach operativen Eingriffen) werden durch einen effizienten, spezifizierten Therapieprozess geführt. Sie gelangen, den individuellen und organischen Möglichkeiten entsprechend, zu einer kräftigen und ausdauernden Stimmgebung.

Lehrer erfahren eine erhöhte Präsenz der Schüler durch Stimm- und Kommunikationstechniken. In Konferenzen und Elterngesprächen können durch die verbesserte Stimmfunktion und Rhetorik Klarheit und Sicherheit vermittelt werden. 

Bei Kindern und Erwachsenen mit Behinderung empfehle ich, nach Absprache mit den Angehörigen, einen interdisziplinären Austausch mit den behandelnden Ärzten, Therapeuten und Pädagogen. Die Logopädische Therapie erfährt hierdurch eine hohe Effizienz.

Praxishistorie

Vor Eröffnung der Privatpraxis im Herbst 2015 in Seeheim-Jugenheim, war ich über 18 Jahre lang Inhaberin und Teamleiterin in eigener Praxis für Logopädie in Stegen und Kirchzarten/Freiburg:

  • Internetseite "Dreisamtäler", 2015:
    "Praxis für Logopädie: Kontinuität und Neuanfang", Seite 9, download 
  • Internetseite "Dreisamtäler", 2007:
    "Logopädiepraxis Sajidman wird 10 Jahre alt, 29.11.2007", www.frsw.de/littenweiler/stegen3.htm

THERAPIE

Behandlungs- und Angebotsspektrum

Therapie bei Säuglingen

  • Säuglinge mit Saug- und Schluckstörung, Unterstützung des Saugens und Stimulation der Saug-Schluckreaktion (Bobath, F.O.T.T., manuelle Schlucktherapie)
  • Fütterstörung
  • Essverhaltensstörung
  • Stärkung und Entlastung der Eltern durch Beratung und Anleitung

Kinder-Therapie (2 bis 6 Jahre)

  • Late Talker (Therapie nach ZOLLINGER und multimodaler Ansatz)
  • Mund-, Ess- und Trinktherapie (Bobath, F.O.T.T., manuelle Atem- und Schlucktherapie)
  • Orofaziale Dysfunktionen (Therapie in Anlehnung an Padovan und Castillo Morales)
  • Schwierigkeiten bei der Bildung und Aussprache von Buchstaben/Lauten (Artikulationsstörung), ganzheitlicher Therapieansatz mit Körper, Händen, Bewegung, Wahrnehmung und orofazialer Therapie.
  • Phonologische Aussprachestörung (P.O.P.T. - Psycholinguistisch orientierte Phonologie Therapie nach FOX)
  • "Lispeln" (Sigmatismus)
  • Wortschatzdefizite
  • Dysgrammatismus (Schwierigkeiten im Bereich Satzbau und Morphologie)
  • Kommunikationsstörung (Pragmatische Störung)
  • Kinder mit verkürzter Konzentrationsspanne beim aufmerksamen Zuhören (z.B. beim Vorlesen oder in der Alltagskommunikation)
  • Kinder mit Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen in Verbindung mit der Sprachentwicklung
  • Phonologische Störung und/oder AVWS (auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung) und eingeschränkte Vorläuferfähigkeiten für den anstehenden Lese-Rechtschreib-Erwerb
  • Schwierigkeiten in der sozialen Kontaktaufnahme zu anderen Kindern
  • Stottern/Poltern
  • Kindliche Sprechapraxie und sprechmotorische Störungen (TAKTIN Therapie, Mc. Ginnis Mod.)
  • Stimmstörung und Schreiknötchen
  • Kinder mit Hörstörung und/oder Hörgeräteversorgung
  • Kinder mit Cl-Versorgung (Cochlea lmplant)
  • Rhinophonie (Näseln, z.B. bei Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten)
  • Kinder mit Behinderung (z.B. Morbus Down, Spastik)
  • Mutismus
  • Begleitende Elternberatung

Schulkinder und Jugendliche (6 bis 18 Jahre)

  • Myofunktionelle Störungen, z.B. Zungenfehlfunktionen oder auch begleitend zur kieferorthopädischen Behandlung (NF!T Neurofunktionstherapie  nach ROGGE, Elemente aus PADOVAN)
  • Schwierigkeiten bei der Aussprache einzelner Laute (Buchstaben)
  • Schwierigkeiten im Bereich Grammatik, Wortschatz und Ausdrucksfähigkeit in Wort und Schrift
  • AVWS (auditive Verarbeitungsstörung)
  • Kinder und Jugendliche mit Lese-Rechtschreibstörung (bzw. LRS) im Rahmen eines logopädischen Störungsbildes (Sprachentwicklungsstörung, auditive Verarbei­tungsstörung AVWS, Aussprachestörung, Störung in der Ausdrucksfähigkeit)
  • Stimmstörung, z.B. bei Schreiknötchen und unvollständigem Stimmbruch
  • Stottern/Poltern im Grundschulalter
  • Hörstörung (Hörgeräteversorgung und/oder Cl)
  • Schulkinder und Jugendliche mit allgemeiner Entwicklungsverzögerung und/oder Behinderung (Bobath, F.O.T.T., manuelle Schlucktherapie) und spezifizierte Sprachtherapie 
  • Begleitende Elternberatung und Unterstützung

Erwachsene

  • Atem-, Stimm- und Körpertherapie bei Stimmstörungen (organisch und funktionell)
  • Spezifizierte, effektive Stimmtherapie bei LehrerInnen und Menschen mit Vortrags- und Lehrtätigkeit
  • Erwachsene mit Sprach-, Sprech- und Stimmstörung (Aphasie, Apraxie, Dysarthrie) nach Schlaganfall, bei Tumorerkrankungen und bei Schädel-Hirn-Trauma
  • Dysphagie (Schluckstörung) bei neurologischen Erkrankungen (Bobath, F.O.T.T., manuelle Atem- und Schlucktherapie)
  • Sprach- und Stimmtherapie bei Erwachsenen mit neurologisch fortschreitenden Erkrankungen, wie z.B. bei M. Parkinson, Multiple Sklerose, ALS, Chorea Huntington und Demenz
  • Intensive Beratung von Angehörigen zur Entlastung und Unterstützung im Alltag
  • Erwachsene mit CI (Cochlea Implant) und/oder Hörgeräteversorgung
  • Erwachsene mit Körperbehinderung und/oder geistiger Behinderung

AKTUELL in 2018

Vortrag "Spielentwicklung & Sprachentwicklung gehören zusammen"

Donnerstag, 29. November 2018 / 20 Uhr

Frauen- und Familienzentrum e.V. Szenen Wechsel
Hauptstr. 15, 64342 Seeheim-Jugenheim

Programmheft Szenen Wechsel:

www.szenenwechsel-online.de

Inhalt:       

Die Sprachentwicklung bei Kindern steht im engen Zusammenhang mit dem Spielverhalten. Verstärkt zu beobachten sind Kinder, die sich unruhig, unkonzentriert oder sogar störend im Spielverhalten zeigen. Die Interaktion mit anderen Kindern gestaltet sich schwierig. Jedoch sind wertvolle Hilfestellungen von Eltern, ErzieherInnen und PädagogInnen gut umsetzbar, um Kindern eine optimale Sprachentwicklung und spätere Schullaufbahn mit dem darauf aufbauenden Lese- und Schriftspracherwerb zu ermöglichen.

Der Vortrag richtet sich an interessierte Eltern, ErzieherInnen, Förder- und GrundschullehrerInnen

  1. Welche Entwicklungsschritte durchlaufen die Spiel- und Sprachentwicklung?
  2. Übergang zu symbolischen Spielsequenzen und die Entdeckung der Sprache.
  3. Motorische Unruhe ohne innere Sinngebung bei Spielhandlungen.
  4. Psychosoziale Folgen im Spiel mit anderen Kindern.
  5. Frühe Hinweise auf eine verzögerte Sprachentwicklung.
  6. Raum für Fragen von Eltern & PädagogInnen


Workshops für ErzieherInnen und pädagogische Fachkräfte:

Modul-Reihe für Sprachförderkräfte mit Zertifikat

Veranstalter & Infos: 

Die Frühförder- und Beratungsstelle der Lebenshilfe Lampertheim und Ried e.V. freut sich, ein weiteres Mal 5 Workshops, bestehend aus unterschiedlichen Bausteinen, anbieten zu können.

Nachdem unsere letzte Workshop-Reihe wieder mit äußerst positiver Resonanz verlaufen ist, freuen wir uns, Ihnen die Termine für unsere nächste

ab September 2018 neu startende Workshop-Reihe mitteilen zu können.

Die Workshops bauen aufeinander auf, können prinzipiell aber auch einzeln gebucht werden, da es sich immer um ein in sich geschlossenes Schwerpunktthema handelt.

Um effektiv arbeiten zu können, ist die Teilnehmerzahl in der Regel auf max. 12 TeilnehmerInnen begrenzt.

Nach Teilnahme eines jeden Moduls erhalten die TeilnehmerInnen eine Teilnahmebescheinigung. Jedes Modul kann grundsätzlich einzeln belegt werden. Modul 1 und 2 bauen jedoch aufeinander auf.

Da wir bemüht sind, einen Gesamtdurchlauf aller Module 1x pro (Kindergarten-Jahr) anzubieten, können Module auch im darauf folgenden Jahr einzeln nachgeholt werden, um das Gesamtzertifikat über alle Module zu erhalten.

Bei Belegung aller 5 Module erhalten die TeilnehmerInnen ein "ZERTIFIKAT FÜR SPRACHFÖRDERKRÄFTE".

Übrigens: alle Workshops werden auch als Fortbildungsnachweis bei Integrationsmaßnahmen anerkannt!

NEU: Auf vielfachen Wunsch gibt es nun 1x im Jahr den Tagesworkshop: PRAXISWORKSHOP & REFRESHER (16.11.18)

Referentin:

Cornelia Sajidman, Logopädin, Fachreferentin Sprache für Kindergärten und -krippen, Gesprächsführung (M.E.G.)

Aufbau der Workshops: 

Die Workshop-Reihe besteht aus 5 Workshops. Jeder Workshop beinhaltet ein Schwerpunktthema rund um die Sprachentwicklung des Kindes und besteht aus theoretischen und praktischen Sequenzen.

Die Workshops 1 und 2 bauen aufeinander auf, prinzipiell können aber auch alle Workshops einzeln gebucht werden. Sie erhalten zu jedem Workshop ein ausführliches und umfangreiches Handout.

Um effektiv arbeiten zu können, ist die Teilnehmerzahl auf maximal 12 TeilnehmerInnen begrenzt. Die gelernten Inhalte werden praktisch geübt und können direkt im Arbeitsalltag in Kindergarten, Krippe und Hort angewendet werden.

Alle Workshops werden auch als Fortbildungsnachweis bei Integrationsmaßnahmen anerkannt.

Alle Inhalte sind gemäß des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplanes (BEP).

Zertifikat

Bei Belegung aller 5 Module für Sprachförderkräfte erhalten die TeilnehmerInnen ein Zertifikat des Veranstalters. Da alle Module einmal pro Jahr geplant sind, können problemlos eventuell fehlende Module im darauf folgenden Jahr nachgeholt werden.

Kosten:

195,- Euro pro Workshop mit 2 Fortbildungstagen (Workshop 1 bis 5)


AGB & Anmeldebedingungen & weitere Infos :

erhältlich über den Veranstalter (Frühförder- und Beratungsstelle der Lebenshilfe Lampertheim und Ried e.V.), Frau Susanne Bürkelbach, Leiterin der Frühförder- und Beratungsstelle, Tel. 06206/ 944 512

Fragen zu den Workshops:

Frau Susanne Bürkelbach, Leiterin der Frühförder- und Beratungsstelle, Tel. 06206/ 944 512 oder Frau Cornelia Sajidman, Referentin, Tel. 06257/ 99 17 562

ÜBERSICHT & TERMINE - Modulreihe 1 bis 5 zur Sprachförderkraft


Workshop 1 - Neue Termine für den erfolgreichen Start der 4. Workshop-Reihe 2018/2019

Meilensteine der Sprachentwicklung

Freitag, 21. September 2018  /  9:30 - 16:30 Uhr

Samstag, 22. September 2018  / 10:00 - 14:00 Uhr

Workshop 1: Meilensteine der Sprachentwicklung & alltagsintegrierte Sprachförderung, Praxis 1. Teil, 21./22.09.2018

Baustein 1: Grundlagen der Sprachentwicklung 0-6 Jahre:

  • Entwicklungsabfolge bei der Aussprache von Lauten (Buchstaben)
  • Entwicklungsabfolge beim Wortschatz und Satzbau
  • Phonologische Bewusstheit
  • Frühe Hinweise auf Sprachverzögerungen
  • Interventionsmöglichkeiten und Einbindung in die Elternberatung


Baustein 2: Alltagsintegrierte Sprachförderung:

  • Spielentwicklung als Grundlage der Sprachentwicklung
  • In Spielsituationen: Wortschatzaufbau durch handlungsbegleitendes Sprechen
  • Inklusion von Kindern mit Sprachverzögerung und Entwicklungsverzögerung innerhalb der Gruppe (Teil 1)


Baustein 3: Praktischer Übungsteil zur alltagsintegrierten Sprachförderung (Praxis 1. Teil)

  • Sprachfördernde Grundhaltung
  • Erkennen und Gestalten von Spielsituationen im Gruppenablauf zur Sprachförderung
  • Gesprächstechniken zur integrierten Sprachförderung im Kindergartenalltag
  • Fallbeispiele & Fallbesprechungen

Workshop 2 - neue Termine für den erfolgreichen Start der 4. Workshop-Reihe 2018/2019!

Verzögerung der Sprachentwicklung & alltagsintergrierte Sprachförderung (Praxis 2. Teil)

Freitag, 19. Oktober 2018  /  9:30 - 16:30 Uhr

Samstag, 20. Oktober 2018  / 10:00 - 14:00 Uhr

Workshop 2: Verzögerung der Sprachentwicklung & alltagsintegrierte Sprachförderung, Praxis 2. Teil, 19./20.10.2018


Baustein 1: Verzögerungen der Sprachentwicklung

  • Sprachentwicklungsverzögerungen im Kindergarten- und Krippenalltag
  • Erkennen verschiedener Störungsbereiche: Artikulation, Sprachverständnis, Wortschatz, Satzbau, Grammatik, Pragmatik
  • Abgrenzung Sprachförderung versus Sprachtherapie
  • Erkennen von Möglichkeiten und Grenzen im Kindergartenalltag
  • Interventionsmöglichkeiten und Einbindung in die Elternberatung


Baustein 2: Inklusion durch alltagsintegrierte Sprachförderung

  • Auffälligkeiten in der Spielentwicklung und im Sozialverhalten bei Kindern mit Sprachverzögerung
  • Inklusion von Kindern mit sprachverzögerung und Entwicklungsverzögerung innerhalb der Gruppe (Teil 2)

Baustein 3: Vernetzung und Zusammenarbeit

  • Heilpädagogische Kindergarten Fachberatung (HPKFB)
  • Angebote und Unterstützung durch die Frühförder- und Beratungsstelle der Lebenshilfe Lampertheim e.V. (Frau Susanne Bürkelbach, Leiterin der Frühförderung, referiert)
  • Interdisziplinäre Zusmmanarbeit mit Kliniken und nierdergelassenen Therapeuten

Baustein 4: Praktischer Übungsteil zur alltagsintegrierten Sprachförderung (Praxis 2. Teil)

  • Korrektives Feedback und Modellierungstechniken bei sprachverzögerten Kindern
  • Wortschatzaufbau und Verbesserung der Erzählfähigkeit
  • Anleitung von Eltern zur Sprachförderung ihrer Kinder im Familienalltag
  • Fallbeispiele aus der Praxis & Fallbesprechungen

Workshop 3

Elterngespräche bei Eltern mit sprachenverzögerten Kindern

    Freitag, 25. Januar 2019  /  9:30 - 16:30 Uhr

    Samstag, 26. Januar 2019  / 10:00 - 14:00 Uhr

    Workshop 3: Elterngespräche bei Eltern mit sprachverzögerten Kindern (25./26.01.2019)


    Baustein 1: Grundlagen - effektive Elternarbeit

    • Was ist der Auftrag der Kita bei Kindern mit auffälliger Sprachentwicklung?
    • Abgrenzung zwischen Sprachförderung und Sprachtherapie
    • Fachliche Darlegungshilfen im Elterngespräch zur darstellung von bestehenden Sprachauffälligkeiten?
    • Möglichkeiten und Grenzen bei der Elternberatung
    • In welchem Fall ist eine weitere diagnostische Abklärung für ein kidn sinnvoll (Kinderarzt, SPZ, Beratungsstelle, Logopädische Praxis, ...)?

    Baustein 2: Gesprächssituationen beo Elterngesprächen

    • Entwicklungsgespräch
    • Beratungsgespräch
    • Konfliktgespräch
    • Tür-und-Angel-Gespräch

    Baustein 3: Elterngespräche - ganz praktisch geübt

    • Erarbeitung des Gesprächstechniken: Aktives Zuhören & Ich-Botschaften
    • Die 4 Seiten einer Botschaft
    • Gezieltes Vor- und Nachbereiten von Elterngesprächen
    • Wertesysteme von Eltern & Erziehungspartnerschaft
    • Welche Bereiche können im Gespräch wertneutral angesprochen werden, wo sind Grenzen? Wie vermittle ich schwierige Inhalte?
    • Angemesserer Umgang bei Widerständen
    • Gemeinsame Lösungen & konkrete Vereinbarungen

    Workshop 5

    "Werkzeugkoffer & Wortschatzaufbau" - DER Praxisworkshop!

      Freitag, 05. April 2019  /  9:30 - 16:30 Uhr

      Samstag, 06. April 2019  / 10:00 - 14:00 Uhr

      "Werkzeugkoffer & Wortschatzaufbau" - DER Praxisworkshop, 05./06.04.2019


      Baustein: "Werkzeugkoffer"

      Praktisch geübt und professionell umgesetzt: der "Werkzeugkoffer" mit effektiven unterschiedlichen Kommunikationstechniken zur alltagsintegrierten Sprachförderung in Kta und Krippe. Ebenso werden Gesprächstechniken für die Elternberatung praktisch geübt und wirksam umgesetzt.

      Dieser Workshop richtet sich schwerpunktmäßig an TeilnehmerInnen, die mindestens 1 Modul der Sprachförder-Reihe besucht haben.

      Folgende Inhalte der voraus gegangenen Module werden vertieft und praktisch geübt:

      • In welchen Situationen in Kita und Krippe nutze ich die richtige sprachfördernde Kommunikationstechnik und wie setze ich diese um?
      • Was ist bei sprachverzögerten Kindern zu beachten?
      • Wie gestalte ich Sprachförderung bei mehrsprachigen Kindern?
      • Wie hole ich alle Kinder der Gruppe in ein Boot mit meiner Sprachförderung?
      • Wie berate ich Eltern effektiv, auch bei Widerständen und Konflikten?


      Baustein 2: Wortschatzaufbau bei sprachverzögerten und bei mehrsprachigen Kindern:

      Anhand von Bilderbüchern und Erzähltischenwird ein strukturierter Wortschatzaufbau für den Kita- und Krippen-Alltag praktisch erarbeitet und durchgeführt. Der Wortschatzaufbau wird dann in einem zusammenhängenden Erzählzyklus durchgeführt und erweitert.

      Insbesondere sprachverzögerte und auch mehrsprachige Kinder profitieren von diesem Förderangebot in hohem Maß. Die Erzählfähigkeit und der verbale Ausdruck werden intensiv angeregt und ausgebaut. Auch die in der Sprachentwicklung "fiiten" Kinder lieben diese Form der Erzähltische und Geschichten. Gerne arbeiten diese aktiv mit, die entstehenden Geschichten und Tische weiter zu gestalten und im gemeinsamen Miteinander auszuagieren.

      So profitieren in der Kindergruppe alle - egal mit welchem Sprachenwticklungsstand. Die Kinder werden es lieben!

      Voraussetzung
      Teilnahme an mindestens 1 Workshop-Modul dieser Sprachfortbildungsreihe der Frühförder- und Beratungsstelle Lampertheim und/oder Erfahrung in der alltagsintegrierten Sprachförderung


      Auf vielfachen Wunsch gibt es jetzt 1x im Jahr den Tagesworkshop "Praxisworkshop & Refresher"

      Freitag, der 16.11.2018, 09.30 Uhr bis 16.30 Uhr

      Dieser Workshop ist auf mehrfachen Wunsch von TeilnehmerInnen der Sprachförder-Modul-Reihe entstanden. Der Praxisworkshop ist für jeden geeignet, der mindestens an 1 Modul teilgenommen hat.

      Bei Anmeldung zum Praxisworkshop sind von den TeilnehmerInnen eingereichte Filmsequenzen von Kommunikationssituationen bei der alltagsintegrierten Sprachförderung (maximal 5 Minuten) und Fotos von Erzähltischen wünschenswert.

      Auch Fallbeispiele, anonym ohne Namen der betroffenen Personen, können sehr gerne eingebracht werden - mit und ohne Filmaufzeichnungen.

      Baustein 1: Vertiefung/Refresher:

      - Erfolge und Stolpersteine: welche Erfahrungen wurden bisher gesammelt mit der Sprachförderung im Alltag von Kita, Krippe und Vorschule?

      - Wortschatzaufbau & Erzähltische: Erfahrungsaustausch und Hilfestellungen

      - Elterngespräche: wie gehe ich mit Widerständen bei Eltern um, die keine Beratung annehmen? Wertesysteme von Eltern und Pädagoginnen/ErzieherInnen

      - Auf Wunsch: Vertiefung einzelner Kommunikationsstechniken zur Sprachförderung und zur Beratung von Eltern

      Baustein 2: Fallbesprechungen

      Es besteht genügend Raum und Zeit für das Einbringen von Fallsituationen.

      Baustein 3: Erfahrungsaustausch mit KollegInnen:

      Endlich Zeit und Raum, um sich mit KollegInnen auszutauschen - es gibt viele neue Ideen & Anregungen aus anderen Einrichtungen. das motiviert den Arbeitsalltag!


      Kosten: 95,- Euro für den Workshoptag. incl. Getränke und Snacks.

      Inhouse-Seminare & Teamschulung

      Folgende Module können als Inhouse-Workshops zur Teamschulung in Kindergärten und -krippen gebucht werden:

      Modul 1

      Alltagsintegrierte Sprachförderung, die physiologische Sprachentwicklung und Früherkennung von Sprachverzögerungen.

      Termin: 2-Tages-Seminar, variabel unter der Woche oder am Wochenende (Freitag/Samstag) buchbar

      Umfang: 13 Unterrichtsstunden, Empfehlung für max. 12 Teilnehmer-Innen (wegen hoher praktischer Übungsanteile)

      Inhalte:

      1. Meilensteine der Sprachentwicklung von 0 bis 6 Jahre
      2. Voraussetzungen für den Spracherwerb
      3. Spracherwerb im Spiegel von Spielentwicklung und sozialer Kompetenz
      4. Frühes Erkennen von möglichen Sprachverzögerungen und Interventionsmöglichkeiten
      5. Mehrsprachigkeit bei Kindern (Schwerpunktthema Modul 3):
        • der ungestörte Verlauf beim Erwerb der Mehrsprachigkeit
        • Hinweise auf eine Sprachstörung beim Erwerb der Mehrsprachigkeit
      6. Praktischer Teil: alltagsintegrierte Sprachförderung:
        • sprachfördernde Grundhaltung
        • sprachfördernde Situationen wahrnehmen und gestalten
        • sprachfördernde Gesprächstechniken in der Kommunikation
      7. Konkrete Fallbesprechungen

      Referentin: Cornelia Sajidman, Logopädin, Fachreferentin für Kindergärten und Kinderkrippen, Ausbildung in Gesprächsführung (M.E.G.)

      Modul 2

      Alltagsintegrierte Sprachförderung, Sprachverzögerungen, baut auf Modul 1 auf.

      Termin: 2-Tages-Seminar variabel unter der Woche oder am Wochenende (Freitag/Samstag) buchbar

      Umfang: 13 Unterrichtsstunden, Empfehlung für max. 12 Teilnehmer-Innen (wegen hoher praktischer Übungsanteile)

      Inhalte:

      1. Sprachstörungen:
        • Sprachstörungen im Kindergartenalltag
        • Spezifizierte alltagsintegrierte Sprachförderung bei Sprachstörungen (Theorie & praktische Übungen)
        • Korrektives Feedback und Modellierungstechniken bei 4 Störungsbereichen (Artikulation, Grammatik,
          Satzbau, Pragmatik)
        • Abgrenzung Sprachförderung versus Sprachtherapie
        • Erkennen von Möglichkeiten und Grenzen im Kindergartenalltag
        • Interdisziplinäre Diagnostik und Zusammenarbeit
      2. Effektive Elternarbeit im Rahmen von sprachverzögerten Kindern (s.a. Modul 4)
      3. Praktischer Teil: Alltagsintegrierte Sprachförderung bei Kindern mit Sprachverzögerungen
      4. Konkrete Fallbesprechungen

      Referentin: Cornelia Sajidman, Logopädin, Fachreferentin für Kindergärten und Kinderkrippen, Ausbildung in Gesprächsführung (M.E.G.)

      Modul 3

      Mehrsprachigkeit bei Kindern & Elterngespräche

      Termin: 2-Tages-Seminar, variabel unter der Woche oder am Wochenende (Freitag/Samstag) buchbar

      Umfang: 13 Unterrichtsstunden, Empfehlung für max. 12 Teilnehmer-Innen (wegen hoher praktischer Übungsanteile)

      Inhalte:

      1. Sprachförderung von mehrsprachigen Kindern im Kindergarten
        • Was genau bedeutet „Mehrsprachigkeit“?
        • Stufen der Entwicklung des Zweitspracherwerbs
        • Faustregeln für die Sprachförderung von DaZ-Anfängern (Deutsch als Zweitsprache)
        • Elternberatung bei DaZ-Anfängern
      2. Überblick über die wichtigsten Spracherwerbsstörungen
        • bei Kindern im Kleinkind- und Kindergartenalter
        • bei DaZ-Anfängern im Kindergartenalter
        • Welche Kinder brauchen Sprachförderung – welche brauchen gezielte Einzeltherapie (Logopädie)?
      3. Alltagsintegrierte Sprachförderung bei Mehrsprachigkeit
        • Wiederholung der 5 effektiven Gesprächstechniken
        • Praktische Übungen in Kleingruppen & Rollenspiele
      4. Fallbesprechungen & Videobeispiele (auf Wunsch)

      Referentin: Cornelia Sajidman, Logopädin, Fachreferentin für Kindergärten und Kinderkrippen, Ausbildung in Gesprächsführung (M.E.G.)

      Modul 4

      Professionelle Elterngespräche im Rahmen von Sprachentwicklungsverzögerungen.

      Termin: 2-Tages-Seminar, variabel unter der Woche oder am Wochenende (Freitag/Samstag) buchbar

      Umfang: 13 Unterrichtsstunden, Empfehlung für max. 12 Teilnehmer-Innen (wegen hoher praktischer Übungsanteile)

      Inhalte:

      1. Sprachstörungen im Kindergartenalter
        • Verschiedene Formen der Sprachentwicklungsstörungen
        • Abgrenzung zwischen Sprachstörungen und dem breiten Rahmen der gesunden Sprachentwicklung
        • Was besagen die Testergebnisse? Wie können diese im Elterngespräch dargelegt werden und welche Zielformu-lierungen sind sinnvoll?
        • Wieviel Dialekt ist erlaubt?
      2. Effektive Elternarbeit im Rahmen von sprachverzögerten Kindern
        • Warum ist aus der Sicht der ErzieherIn die Sprachentwicklung des betroffenen Kindes als auffällig einzustufen (fachliche Darlegung und Argumentationsgrundlagen)?
        • Was ist der Auftrag des Kindergartens im Bereich der verzögerten Sprache bei Kindern?
        • Erkennen von Grenzen und Möglichkeiten im Kindergartenalltag und im Elterngespräch/in der Elternberatung
        • Ab wann ist eine weitere diagnostische Abklärung für ein Kind sinnvoll (SPZ, Kinderarzt, Beratungsstelle, Logopädin, …)?
      3. Konkrete Beratung im Elterngespräch
        • Erarbeitung der Gesprächstechniken des aktiven Zuhörens und der Ich-Botschaften
        • Wie werden Elterngespräche gezielt vor- und nachbereitet?
        • Welche Bereiche kann eine ErzieherIn ansprechen, wo sind Grenzen? Wie kann gezielt argumentiert werden? Wertesysteme von Eltern. Angemessener Umgang bei Widerständen.
        • Wie werden schwierige Inhalte treffend und gleichzeitig verletzungs-frei vermittelt?

      Referentin: Cornelia Sajidman, Logopädin, Fachreferentin für Kindergärten und Kinderkrippen, Ausbildung in Gesprächsführung (M.E.G.)

      Modul 5

      U3 – Sprachförderung in der Kinderkrippe.

      Termin: 2-Tages-Seminar, variabel unter der Woche oder am Wochenende (Freitag/Samstag) buchbar

      Umfang: 13 Unterrichtsstunden, Empfehlung für max. 12 Teilnehmer-Innen (wegen hoher praktischer Übungsanteile)

      Inhalte:

      1. U3: Meilensteine der Sprachentwicklung von 0 bis 3 Jahre
      2. Voraussetzungen für den frühen Spracherwerb
      3. Die Sprachentwicklung im Rahmen der kindlichen Symbol-und Spielentwicklung, Sozialisation und pragmatischer Fähigkeiten
      4. Late Talker - wenn Kinder nicht oder eingeschränkt in die Sprachentwicklung kommen – Auswirkungen und Folgen
      5. Kurzer Überblick: Mehrsprachigkeit (s.a. Modul 3)
      6. Praktischer Teil: Alltagsintegrierte Sprachförderung
        • sprachfördernde Grundhaltung
        • sprachfördernde Situationen wahrnehmen und gestalten
        • sprachfördernde Gesprächstechniken in der Kommunikation mit Kindern
      7. Kurzer Überblick: Elternberatung (s.a. Modul 4)
      8. Konkrete Fallbesprechungen

      Referentin: Cornelia Sajidman, Logopädin, Fachreferentin für Kindergärten und Kinderkrippen, Ausbildung in Gesprächsführung (M.E.G.)

      Modul 6

      Refresher – Sprachverzögerungen & Fallbesprechungen nur für TeilnehmerInnen früherer Module bzw. mit Weiterbildung im Bereich Sprachverzögerungen.

      Termin: 2-Tages-Seminar, variabel unter der Woche oder am Wochenende (Freitag/Samstag) buchbar

      Umfang: 13 Unterrichtsstunden, Empfehlung für max. 12 Teilnehmer-Innen (wegen hoher praktischer Übungsanteile)

      Inhalte:

      Dieses Seminar richtet sich an ErzieherInnen früherer Module bzw. mit Weiterbildungen im Bereich Sprachverzögerungen.

      1. Kurze Wiederholung - Sprachstörungen
        • Sprachstörungen im Kindergartenalltag
        • Korrektives Feedback und Modellierungstechniken bei 4 Störungsbereichen (Artikulation, Grammatik, Satzbau, Pragmatik)
        • Frühes Erkennen von sich entwickelnden Sprachverzögerungen
        • Interdisziplinäre Diagnostik und Zusammenarbeit
      2. Praktischer Teil
        • Ausführliche Fallbesprechungen (auch mit Video von Kindern möglich)
        • Vertiefung: Gesprächstechniken bei Kindern mit Sprachverzögerung
        • Vertiefung: Effektive Elternarbeit im Rahmen von sprachverzögerten Kindern, Vorbereitung auf mögliche schwierige Gesprächssituationen

      Referentin: Cornelia Sajidman, Logopädin, Fachreferentin für Kindergärten und Kinderkrippen, Ausbildung in Gesprächsführung (M.E.G.)

      Modul 7

      Gezielter Wortschatzaufbau mit Vorlesezyklus, Erzähltischen und Förderung der Literacy-Entwicklung.

      Termin: 2-Tages-Seminar, variabel unter der Woche oder am Wochenende (Freitag/Samstag) buchbar

      Umfang: 13 Unterrichtsstunden, Empfehlung für max. 12 Teilnehmer-Innen (wegen hoher praktischer Übungsanteile)

      Inhalte:

      1. Alltagsintegrierte Sprachförderung
      2. Der Vorlesezyklus & Erzähltische
      3. Auswahl geeigneter Bilderbücher
      4. Stufenförmiger Wortschatzaufbau
      5. Grundlegendes zur Literacy-Entwicklung und Hinführung bis zur Einschulung
      6. Variationen für U3-Kinder und Kinder mit Mehrsprachigkeit

      Referentin: Cornelia Sajidman, Logopädin, Fachreferentin für Kindergärten und Kinderkrippen, Ausbildung in Gesprächsführung (M.E.G.)

      Vortragsabende in Kindergärten und -krippen für Eltern

      Diese umfassen Themen der Sprachentwicklung und konkrete Unterstützung für Eltern, wie diese im Familienalltag sicher die Sprachentwickung ihrer Kinder unterstützen können. Hierzu gehören auch Themen, wie Kinder aufmerksam zuhören können, beim Vorlesen den Geschichtsverlauf verstehen und wiedergeben können. Die Sprache, Erzählfähigkeit - aber auch die Konzentrationsfähigkeit - der Kinder wird gestärkt. Hier entstehen bereits wertvolle Grundlagen für den in der Schule anstehenden Lese- und Schriftspracherwerb. Durch eine Power-Point-Präsentation, konkrete Beispiele und kurze Übungen wird der Abend abwechslungsreich und kurzweilig.Zur Vorbereitung von Vortragsabenden in Kindergärten findet ein differenziertes Gespräch mit der Kindergartenleitung statt, um die gewünschten Themenschwerpunkte zu besprechen.


      Die Language Route - ein evaluiertes Konzept zur Inhouse-Schulung für Kindergartenteams

      Professionelle Sprachbildung und Sprachförderung in Kindergärten, -krippen und im Hort. Die Language Route ist ein Konzept zur Umsetzung alltagsintegrierter Sprachbildung und -förderung im Elementarbereich. Seit vielen Jahren wird sie deutschlandweit erfolgreich in Kindertagesstätten eingesetzt! Ziel ist es, den Spracherwerb aller Kinder in der alltäglichen Kommunikation zu unterstützen und bei Bedarf zu fördern. Gleichzeitig werden Eltern nach diesem Konzept professionell beraten und unterstützt. Mehr Infos hierzu: www.ichbinmax.de


      Vorträge für Beratungsstellen:

      • Früherkennung von Sprachentwicklungsverzögerungen im Kleinkindalter
      • AVWS (auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung)
      • Phonologische Grundlagen für den Lese-Rechtschreib-Erwerb


      Vorträge für LehrerInnen:

      • Stimmhygiene, Stimmkraft und Präsenz vor Schülern und in Konferenzen

      Workshops und Vorträge in 2018 und 2019

      • Modul-Reihe für Sprachföderkräfte (WS) in der Frühföderung Lampertheim für ErzieherInnen und weitere pädagogische Fachpersonen, als regelmäßige Modulreihe (Inhalte: siehe oben):

               WS 1: 21./22.09.2018,     WS 2: 19./20.10.2018,     WS 3: 25./26.01.2019,     WS 4: 22./23.02.2019, 

               WS 5: 05./06.04.2019

      • Inhouse-Workshop & Teamschulung in der evangelischen Kindertagesstätte Jugenheim, 12./13 April 2018
      • Offener Vortragsabend für Eltern und Interessierte: "Mehrsprachigkeit bei Kindern" im Szenenwechsel Jugenheim, 07. Mai 2019, 20 Uhr
      • Vortrag beim IAL (Interdisziplinärer Arbeitskreis für Lernhilfen): Sprachentwicklung und phonologisches Bewusstsein als Vorläufer für den Lese-Rechtschreiberwerb, 16. August 2019, 20 Uhr
      • Fortbildungstag dgs (Deutsche Gesellschaft für Sprachheilpädagogik e.V.) Landesgruppe Hessen, "Optimale Entwicklung bei Mehrsprachigkeit und (Früh-)Erkennung von Sprachstörungen anhand der Spontansprache", 25.08.2018, 10.00 bis 17.00 Uhr
      • Inhouse-Workshop & Teamschulung im Gemeindekindergarten Rosenstraße & Waldhaussiedlung in Gerlingen, 26. und 27. Oktober 2018
      • in Planung: Workshop zum Thema "Mehrsprachigkeit bei Kindern" für ErzieherInnen und GrundschullehrerInnen


      REFERENZEN

      Fachliche Schwerpunkte

      Referenzen

      • Kopfklinikum der Universität Heidelberg
      • Phoniatrie und Pädaudiologie des Klinikums Ludwigshafen
      • Frühförderung für Entwicklungsverzögerte Kinder zwischen 0 und 6 Jahre in Altdorf/Nürnberg
      • Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte in Stegen/Freiburg
      • Inhaberin & Teamleiterin über 18 Jahre - Praxis für Logopädie Cornelia Sajidman in Stegen und Kirchzarten/Freiburg
      • Sonderpädagogische Beratungsstellen für Frühförderung Baden-Württemberg
      • Frühförder- und Beratungsstelle der Lebenshilfe Lampertheim und Ried e.V.
      • Privatpaxis für Logopädie seit Herbst 2015 in (Seeheim-) Jugenheim

      Fähigkeiten und Fachwissen

      • Staatlich geprüfte Logopädin am Kopfklinikum Heidelberg (1992)
      • Gesprächsführung (nach Milton Erickson M.E.G.)
      • Spezifizierte Stimmtherapie für LehrerInnen/Sprechberufe und für Patienten mit organischen Stimmstörungen
      • Bobath spezial (für Logopäden)
      • F.O.T.T. (Therapie des Facio-Oralen Trakts)
      • Manuelle Schlucktherapie bei Kindern und Erwachsenen (nach Operationen, bei Tumorerkrankung und bei neurologischen Erkrankungen, wie z.B. nach Schlaganfall, Morbus Parkinson, MS, ALS, Demenz)
      • Manuelle Atemtherapie
      • Hypnosystemisches Selbstmanagement und Selbsthypnose
      • K-Taping bei Schluckstörungen
      • PNF bei Fazialisparesen (Lähmungen im Gesichtsbereich)
      • Demenz - Sprache, Kommunikation und Schlucken
      • Frühdiagnostik und Therapie bei (sprach-) entwicklungsauffälligen Kindern nach ZOLLINGER
      • Mund- und Esstherapie bei Kindern (bei Fütterstörung, Essverhaltensstörung, Schluckstörung)
      • TAKTKIN Ausbildungskurs - Kinder (Behandlung sprechmotorischer Störungen)
      • NF!T - Neurofunktionstherapie für Mund, Augen, Körper und Hände nach ROGGE (in Anlehnung an PADOVAN)
      • Psychodrama in der Einzel- und Gruppentherapie bei Kindern
      • Ressourcenorientierte und multimodale Sprachtherapie bei Kindern
      • Fachreferentin Sprache für Kindergärten und -krippen
      • Fachreferentin Language Route und Mehrsprachigkeit
      • Supervision, Fallsbesprechungen und Elternberatung in Kindergartenteams
      • Weitere Fachfortbildungen und Weiterbildungen für den Bereich Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen (s. unten)

      Bewertungen von Patienten

      Weitere Fachfortbildungen und Weiterbildungen:

       
      • Castillo Morales Grundlagen
      • K-Taping - neue und innovative Techniken für die Dysphagiebehandlung (bei Schluck- und Atemstörungen)
      • Logopädie bei Morbus Parkinson
      • Stimulationstechniken im orofazialen System (bei kooperativen und wenig kooperativen Patienten)
      • Spezifizierte Atem- und Stimmtherapie mit Elementen aus SHIATSU, TAI CHI und erfahrbarem Atem nach MIDDENDORF
      • Traumatisierung durch Fluchterfahrung bei Kindern und Jugendlichen - Impulse für die Arbeit im therapeutischen Bereich
      • Situations- und alltagsorientierte Aphasietherapie (nach Dr. Ingrid Weng)
      • LiSe-DaZ - Linguistische Sprachstandserhebung Deutsch als Zweitsprache
      • Therapie mit stotternden Kindern (nach Dr. Iven und Dr. Hansen)
      • Lokale und globale Techniken in der Stottertherapie für Kinder zwischen 7 und 15 Jahren (Georg Thum)
      • Stotter- und Sprachtherapie nach VAN RIPER
      • Diagnostik und Therapie der Lese-Rechtschreibschwäche
      • Phonologische Bewusstheit und Schriftspracherwerb im Grundschulalter
      • Myofunktionelle Therapie und Mundfunktionstherapie im Vergleich (Castillo und Padovan)
      • Mc. Ginnis Mod. - die Entdeckung der Sprache
      • P.O.P.T. - Psycholinguistisch orientierte Phonologie Therapie nach FOX
      • Dysgrammatismus - Diagnostik und Therapie auf der Grundlage linguistischer Forschung nach SCHLAG
      • Lösungsorientierte Kinderhypnotherapie
      • Psychodrama für Kinder in der Einzel- und Gruppentherapie
      • Theraplay
      • MIM (Marschak Interaktionsmethode)
      • Fachreferentin Sprache für Kindergärten und -krippen
      • Fachreferentin Language Route und Mehrsprachigkeit
      • Gesprächsführung (Ausbildung nach Milton Erickson M.E.G.)
      • Selbsthypnose und hypnosystemisches Selbstmanagement (nach Dr. Gunther Schmidt)
      baum

      KONTAKT

      Privatpraxis für Logopädie

      Cornelia Sajidman

      Merckstraße 21
      64342 Seeheim-Jugenheim
      Tel. (0 62 57) 99 17 562

      Termine nach Vereinbarung

      sajidman@logopaedie-praxis.eu
      www.logopaedie-praxis.eu

      IMPRESSUM

      Angaben gemäß § 5 TMG

      Cornelia Sajidman
      Privatpraxis für Logopädie
      Merckstraße 21
      64342 Seeheim-Jugenheim


      Kontakt

      Telefon: (0 62 57) 99 17 562
      E-Mail: sajidman@logopaedie-praxis.eu


      Berufsverband:

      Mitglied im DBL e.V. (Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V.)


      Weitere Angaben gemäß §5 TMG:

      Berufsbezeichnung: Staatlich geprüfte Logopädin

      Aufsichtsbehörde: Gesundheitsamt Darmstadt

      Berufsurkunde: ausgestellt durch das Regierungspräsidium Karlsruhe, Deutschland, mit Zeugnisvergabe der Ausbildungsstätte für Logopäden im Kopfklinikum Heidelberg

      Berufsrechtliche Regelungen: Gesetz über den Beruf des Logopäden

      Screen Design

      Doris Maurer, kreativbaum
      www.kreativbaum.com


      Content Management System

      Peter Neuroth, web development
      www.pneuroth.net


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      Rows of colorful chairs 85449009 (siraanamwong) - Quelle Fotolia 
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      • b) betroffene Person

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      • c) Verarbeitung

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      • d) Einschränkung der Verarbeitung

        Einschränkung der Verarbeitung ist die Markierung gespeicherter personenbezogener Daten mit dem Ziel, ihre künftige Verarbeitung einzuschränken.

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      • f) Pseudonymisierung

        Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, auf welche die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.

      • g) Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher

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      • h) Auftragsverarbeiter

        Auftragsverarbeiter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.

      • i) Empfänger

        Empfänger ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, der personenbezogene Daten offengelegt werden, unabhängig davon, ob es sich bei ihr um einen Dritten handelt oder nicht. Behörden, die im Rahmen eines bestimmten Untersuchungsauftrags nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten möglicherweise personenbezogene Daten erhalten, gelten jedoch nicht als Empfänger.

      • j) Dritter

        Dritter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle außer der betroffenen Person, dem Verantwortlichen, dem Auftragsverarbeiter und den Personen, die unter der unmittelbaren Verantwortung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters befugt sind, die personenbezogenen Daten zu verarbeiten.

      • k) Einwilligung

        Einwilligung ist jede von der betroffenen Person freiwillig für den bestimmten Fall in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist.

      2. Name und Anschrift des für die Verarbeitung Verantwortlichen

      Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung, sonstiger in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union geltenden Datenschutzgesetze und anderer Bestimmungen mit datenschutzrechtlichem Charakter ist die:

      Privatpraxis für Logopädie Cornelia Sajidman

      Merckstr. 21

      64342 Seeheim-Jugenheim

      Hessen, Deutschland

      Tel.: 06257/99 17 562

      E-Mail: sajidman@logopaedie-praxis.eu

      Website: www.logopaedie-praxis.eu

      3. Name und Anschrift des Datenschutzbeauftragten

      Der Datenschutzbeauftragte des für die Verarbeitung Verantwortlichen ist:

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      5. Erfassung von allgemeinen Daten und Informationen

      Die Internetseite der Privatpraxis für Logopädie Cornelia Sajidman erfasst mit jedem Aufruf der Internetseite durch eine betroffene Person oder ein automatisiertes System eine Reihe von allgemeinen Daten und Informationen. Diese allgemeinen Daten und Informationen werden in den Logfiles des Servers gespeichert. Erfasst werden können die (1) verwendeten Browsertypen und Versionen, (2) das vom zugreifenden System verwendete Betriebssystem, (3) die Internetseite, von welcher ein zugreifendes System auf unsere Internetseite gelangt (sogenannte Referrer), (4) die Unterwebseiten, welche über ein zugreifendes System auf unserer Internetseite angesteuert werden, (5) das Datum und die Uhrzeit eines Zugriffs auf die Internetseite, (6) eine Internet-Protokoll-Adresse (IP-Adresse), (7) der Internet-Service-Provider des zugreifenden Systems und (8) sonstige ähnliche Daten und Informationen, die der Gefahrenabwehr im Falle von Angriffen auf unsere informationstechnologischen Systeme dienen.

      Bei der Nutzung dieser allgemeinen Daten und Informationen zieht die Privatpraxis für Logopädie Cornelia Sajidman keine Rückschlüsse auf die betroffene Person. Diese Informationen werden vielmehr benötigt, um (1) die Inhalte unserer Internetseite korrekt auszuliefern, (2) die Inhalte unserer Internetseite sowie die Werbung für diese zu optimieren, (3) die dauerhafte Funktionsfähigkeit unserer informationstechnologischen Systeme und der Technik unserer Internetseite zu gewährleisten sowie (4) um Strafverfolgungsbehörden im Falle eines Cyberangriffes die zur Strafverfolgung notwendigen Informationen bereitzustellen. Diese anonym erhobenen Daten und Informationen werden durch die Privatpraxis für Logopädie Cornelia Sajidman daher einerseits statistisch und ferner mit dem Ziel ausgewertet, den Datenschutz und die Datensicherheit in unserem Unternehmen zu erhöhen, um letztlich ein optimales Schutzniveau für die von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Die anonymen Daten der Server-Logfiles werden getrennt von allen durch eine betroffene Person angegebenen personenbezogenen Daten gespeichert.

      6. Kontaktmöglichkeit über die Internetseite

      Die Internetseite der Privatpraxis für Logopädie Cornelia Sajidman enthält aufgrund von gesetzlichen Vorschriften Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme zu unserem Unternehmen sowie eine unmittelbare Kommunikation mit uns ermöglichen, was ebenfalls eine allgemeine Adresse der sogenannten elektronischen Post (E-Mail-Adresse) umfasst. Sofern eine betroffene Person per E-Mail oder über ein Kontaktformular den Kontakt mit dem für die Verarbeitung Verantwortlichen aufnimmt, werden die von der betroffenen Person übermittelten personenbezogenen Daten automatisch gespeichert. Solche auf freiwilliger Basis von einer betroffenen Person an den für die Verarbeitung Verantwortlichen übermittelten personenbezogenen Daten werden für Zwecke der Bearbeitung oder der Kontaktaufnahme zur betroffenen Person gespeichert. Es erfolgt keine Weitergabe dieser personenbezogenen Daten an Dritte.

      7. Routinemäßige Löschung und Sperrung von personenbezogenen Daten

      Der für die Verarbeitung Verantwortliche verarbeitet und speichert personenbezogene Daten der betroffenen Person nur für den Zeitraum, der zur Erreichung des Speicherungszwecks erforderlich ist oder sofern dies durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einen anderen Gesetzgeber in Gesetzen oder Vorschriften, welchen der für die Verarbeitung Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde.

      Entfällt der Speicherungszweck oder läuft eine vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einem anderen zuständigen Gesetzgeber vorgeschriebene Speicherfrist ab, werden die personenbezogenen Daten routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gesperrt oder gelöscht.

      8. Rechte der betroffenen Person

      • a) Recht auf Bestätigung

        Jede betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber eingeräumte Recht, von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden. Möchte eine betroffene Person dieses Bestätigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

      • b) Recht auf Auskunft

        Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, jederzeit von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen unentgeltliche Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten personenbezogenen Daten und eine Kopie dieser Auskunft zu erhalten. Ferner hat der Europäische Richtlinien- und Verordnungsgeber der betroffenen Person Auskunft über folgende Informationen zugestanden:

        • die Verarbeitungszwecke
        • die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden
        • die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen
        • falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer
        • das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung
        • das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde
        • wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden: Alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten
        • das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Artikel 22 Abs.1 und 4 DS-GVO und — zumindest in diesen Fällen — aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person

        Ferner steht der betroffenen Person ein Auskunftsrecht darüber zu, ob personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt wurden. Sofern dies der Fall ist, so steht der betroffenen Person im Übrigen das Recht zu, Auskunft über die geeigneten Garantien im Zusammenhang mit der Übermittlung zu erhalten.

        Möchte eine betroffene Person dieses Auskunftsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

      • c) Recht auf Berichtigung

        Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die unverzügliche Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Ferner steht der betroffenen Person das Recht zu, unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten — auch mittels einer ergänzenden Erklärung — zu verlangen.

        Möchte eine betroffene Person dieses Berichtigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

      • d) Recht auf Löschung (Recht auf Vergessen werden)

        Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass die sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft und soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist:

        • Die personenbezogenen Daten wurden für solche Zwecke erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet, für welche sie nicht mehr notwendig sind.
        • Die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
        • Die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein, und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
        • Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
        • Die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
        • Die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DS-GVO erhoben.

        Sofern einer der oben genannten Gründe zutrifft und eine betroffene Person die Löschung von personenbezogenen Daten, die bei der Privatpraxis für Logopädie Cornelia Sajidman gespeichert sind, veranlassen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der Privatpraxis für Logopädie Cornelia Sajidman wird veranlassen, dass dem Löschverlangen unverzüglich nachgekommen wird.

        Wurden die personenbezogenen Daten von der Privatpraxis für Logopädie Cornelia Sajidman öffentlich gemacht und ist unser Unternehmen als Verantwortlicher gemäß Art. 17 Abs. 1 DS-GVO zur Löschung der personenbezogenen Daten verpflichtet, so trifft die Privatpraxis für Logopädie Cornelia Sajidman unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche, welche die veröffentlichten personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber in Kenntnis zu setzen, dass die betroffene Person von diesen anderen für die Datenverarbeitung Verantwortlichen die Löschung sämtlicher Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hat, soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist. Der Mitarbeiter der Privatpraxis für Logopädie Cornelia Sajidman wird im Einzelfall das Notwendige veranlassen.

      • e) Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

        Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:

        • Die Richtigkeit der personenbezogenen Daten wird von der betroffenen Person bestritten, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen.
        • Die Verarbeitung ist unrechtmäßig, die betroffene Person lehnt die Löschung der personenbezogenen Daten ab und verlangt stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten.
        • Der Verantwortliche benötigt die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger, die betroffene Person benötigt sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
        • Die betroffene Person hat Widerspruch gegen die Verarbeitung gem. Art. 21 Abs. 1 DS-GVO eingelegt und es steht noch nicht fest, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

        Sofern eine der oben genannten Voraussetzungen gegeben ist und eine betroffene Person die Einschränkung von personenbezogenen Daten, die bei der Privatpraxis für Logopädie Cornelia Sajidman gespeichert sind, verlangen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der Privatpraxis für Logopädie Cornelia Sajidman wird die Einschränkung der Verarbeitung veranlassen.

      • f) Recht auf Datenübertragbarkeit

        Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, welche durch die betroffene Person einem Verantwortlichen bereitgestellt wurden, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Sie hat außerdem das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern die Verarbeitung auf der Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DS-GVO beruht und die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt, sofern die Verarbeitung nicht für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, welche dem Verantwortlichen übertragen wurde.

        Ferner hat die betroffene Person bei der Ausübung ihres Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 Abs. 1 DS-GVO das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen an einen anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist und sofern hiervon nicht die Rechte und Freiheiten anderer Personen beeinträchtigt werden.

        Zur Geltendmachung des Rechts auf Datenübertragbarkeit kann sich die betroffene Person jederzeit an einen Mitarbeiter der Privatpraxis für Logopädie Cornelia Sajidman wenden.

      • g) Recht auf Widerspruch

        Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 Buchstaben e oder f DS-GVO erfolgt, Widerspruch einzulegen. Dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.

        Die Privatpraxis für Logopädie Cornelia Sajidman verarbeitet die personenbezogenen Daten im Falle des Widerspruchs nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die den Interessen, Rechten und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

        Verarbeitet die Privatpraxis für Logopädie Cornelia Sajidman personenbezogene Daten, um Direktwerbung zu betreiben, so hat die betroffene Person das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen. Dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht die betroffene Person gegenüber der Privatpraxis für Logopädie Cornelia Sajidman der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so wird die Privatpraxis für Logopädie Cornelia Sajidman die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeiten.

        Zudem hat die betroffene Person das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die sie betreffende Verarbeitung personenbezogener Daten, die bei der Privatpraxis für Logopädie Cornelia Sajidman zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gemäß Art. 89 Abs. 1 DS-GVO erfolgen, Widerspruch einzulegen, es sei denn, eine solche Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe erforderlich.

        Zur Ausübung des Rechts auf Widerspruch kann sich die betroffene Person direkt jeden Mitarbeiter der Privatpraxis für Logopädie Cornelia Sajidman oder einen anderen Mitarbeiter wenden. Der betroffenen Person steht es ferner frei, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft, ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG, ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.

      • h) Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall einschließlich Profiling

        Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung — einschließlich Profiling — beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihr gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt, sofern die Entscheidung (1) nicht für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich ist, oder (2) aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person enthalten oder (3) mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person erfolgt.

        Ist die Entscheidung (1) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich oder (2) erfolgt sie mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person, trifft die Privatpraxis für Logopädie Cornelia Sajidman angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen der betroffenen Person zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

        Möchte die betroffene Person Rechte mit Bezug auf automatisierte Entscheidungen geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

      • i) Recht auf Widerruf einer datenschutzrechtlichen Einwilligung

        Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, eine Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten jederzeit zu widerrufen.

        Möchte die betroffene Person ihr Recht auf Widerruf einer Einwilligung geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

      9. Datenschutz bei Bewerbungen und im Bewerbungsverfahren

      Der für die Verarbeitung Verantwortliche erhebt und verarbeitet die personenbezogenen Daten von Bewerbern zum Zwecke der Abwicklung des Bewerbungsverfahrens. Die Verarbeitung kann auch auf elektronischem Wege erfolgen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn ein Bewerber entsprechende Bewerbungsunterlagen auf dem elektronischen Wege, beispielsweise per E-Mail oder über ein auf der Internetseite befindliches Webformular, an den für die Verarbeitung Verantwortlichen übermittelt. Schließt der für die Verarbeitung Verantwortliche einen Anstellungsvertrag mit einem Bewerber, werden die übermittelten Daten zum Zwecke der Abwicklung des Beschäftigungsverhältnisses unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften gespeichert. Wird von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen kein Anstellungsvertrag mit dem Bewerber geschlossen, so werden die Bewerbungsunterlagen zwei Monate nach Bekanntgabe der Absageentscheidung automatisch gelöscht, sofern einer Löschung keine sonstigen berechtigten Interessen des für die Verarbeitung Verantwortlichen entgegenstehen. Sonstiges berechtigtes Interesse in diesem Sinne ist beispielsweise eine Beweispflicht in einem Verfahren nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG).

      10. Rechtsgrundlage der Verarbeitung

      Art. 6 I lit. a DS-GVO dient unserem Unternehmen als Rechtsgrundlage für Verarbeitungsvorgänge, bei denen wir eine Einwilligung für einen bestimmten Verarbeitungszweck einholen. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich, wie dies beispielsweise bei Verarbeitungsvorgängen der Fall ist, die für eine Lieferung von Waren oder die Erbringung einer sonstigen Leistung oder Gegenleistung notwendig sind, so beruht die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. b DS-GVO. Gleiches gilt für solche Verarbeitungsvorgänge die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind, etwa in Fällen von Anfragen zur unseren Produkten oder Leistungen. Unterliegt unser Unternehmen einer rechtlichen Verpflichtung durch welche eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich wird, wie beispielsweise zur Erfüllung steuerlicher Pflichten, so basiert die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. c DS-GVO. In seltenen Fällen könnte die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich werden, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn ein Besucher in unserem Betrieb verletzt werden würde und daraufhin sein Name, sein Alter, seine Krankenkassendaten oder sonstige lebenswichtige Informationen an einen Arzt, ein Krankenhaus oder sonstige Dritte weitergegeben werden müssten. Dann würde die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. d DS-GVO beruhen. Letztlich könnten Verarbeitungsvorgänge auf Art. 6 I lit. f DS-GVO beruhen. Auf dieser Rechtsgrundlage basieren Verarbeitungsvorgänge, die von keiner der vorgenannten Rechtsgrundlagen erfasst werden, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich ist, sofern die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen nicht überwiegen. Solche Verarbeitungsvorgänge sind uns insbesondere deshalb gestattet, weil sie durch den Europäischen Gesetzgeber besonders erwähnt wurden. Er vertrat insoweit die Auffassung, dass ein berechtigtes Interesse anzunehmen sein könnte, wenn die betroffene Person ein Kunde des Verantwortlichen ist (Erwägungsgrund 47 Satz 2 DS-GVO).

      11. Berechtigte Interessen an der Verarbeitung, die von dem Verantwortlichen oder einem Dritten verfolgt werden

      Basiert die Verarbeitung personenbezogener Daten auf Artikel 6 I lit. f DS-GVO ist unser berechtigtes Interesse die Durchführung unserer Geschäftstätigkeit zugunsten des Wohlergehens all unserer Mitarbeiter und unserer Anteilseigner.

      12. Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden

      Das Kriterium für die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten ist die jeweilige gesetzliche Aufbewahrungsfrist. Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind.

      13. Gesetzliche oder vertragliche Vorschriften zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten; Erforderlichkeit für den Vertragsabschluss; Verpflichtung der betroffenen Person, die personenbezogenen Daten bereitzustellen; mögliche Folgen der Nichtbereitstellung

      Wir klären Sie darüber auf, dass die Bereitstellung personenbezogener Daten zum Teil gesetzlich vorgeschrieben ist (z.B. Steuervorschriften) oder sich auch aus vertraglichen Regelungen (z.B. Angaben zum Vertragspartner) ergeben kann. Mitunter kann es zu einem Vertragsschluss erforderlich sein, dass eine betroffene Person uns personenbezogene Daten zur Verfügung stellt, die in der Folge durch uns verarbeitet werden müssen. Die betroffene Person ist beispielsweise verpflichtet uns personenbezogene Daten bereitzustellen, wenn unser Unternehmen mit ihr einen Vertrag abschließt. Eine Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte zur Folge, dass der Vertrag mit dem Betroffenen nicht geschlossen werden könnte. Vor einer Bereitstellung personenbezogener Daten durch den Betroffenen muss sich der Betroffene an einen unserer Mitarbeiter wenden. Unser Mitarbeiter klärt den Betroffenen einzelfallbezogen darüber auf, ob die Bereitstellung der personenbezogenen Daten gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben oder für den Vertragsabschluss erforderlich ist, ob eine Verpflichtung besteht, die personenbezogenen Daten bereitzustellen, und welche Folgen die Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte.

      14. Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung

      Als verantwortungsbewusstes Unternehmen verzichten wir auf eine automatische Entscheidungsfindung oder ein Profiling.

      Diese Datenschutzerklärung wurde durch den Datenschutzerklärungs-Generator der DGD Deutsche Gesellschaft für Datenschutz GmbH, die als Externer Datenschutzbeauftragter Kaufbeuren tätig ist, in Kooperation mit dem Anwalt für Datenschutz Christian Solmecke erstellt.